Unsere liebe Frau von Jerusalem

Gedenktag am 21. November

Der Gedenktag unseren Lieben Frau von Jerusalem geht auf ein seit der Frühzeit gefeiertes Kirchweihfest zurück. Seit dem 6. Jahrhundert wurde es mit der legendären Darbietung Mariens durch ihre Eltern im Tempel verbunden. Die römische Kirche übernahm das Fest im 14. Jahrhundert und ehrt damit Maria als Ur- und Wahrbild der christlichen Kirche, als Tempel des lebendigen Gottes.

Schrifttexte: Lesung: Sach 2,14-17; Evangelium: Mt 12,46-50

Heilig ist Maria, selig ist sie. Aber noch seliger zu preisen als Maria ist die Kirche. Warum? Weil Maria ein Glied der Kirche ist, zwar ein heiliges, ein mehr als erhabenes, aber doch ein Glied des ganzen Leibes. Wenn sie Glied des ganzen Leibes ist, dann ist doch sicher der ganze Leib mehr als das Glied. Der Herr ist das Haupt, der ganze Christus ist Haupt und Leib. Achtet also darauf, dass auch ihr Glieder Christi, Leib Christi seid. Augustinus

Gütiger Gott, wir gedenken am heutigen Tag der seligen Jungfrau Maria, die du mit der Fülle deiner Gnade beschenkt hast. Höre auf ihre Fürsprache und laß auch uns am Reichtum deiner Gnade teilhaben, damit wir mit ganzer Hingabe und frohem Vertrauen vor dir leben. Darum bitten wir durch Jesus Christus.