Hl. Willibrord

Gedenktag am 7. November

Der Angelsachse Willibrord, 658 in Northumbrien geboren, wurde Benediktinermönch. Er ist eine der Hauptpersönlichkeiten der angelsächsischen Mission auf germanischem Boden. 690 kam er aus England und schuf den programmatischen Neuansatz für die zukünftige Missionsmethode mit einer festen Bindung an Rom und die fränkische Staatsgewalt. Sergius I. weihte ihn 695 zum Erzbischof der Friesen. Seine Bischofskirche errichtete er in Utrecht. Der wichtigste Stützpunkt seiner Arbeit aber wurde seit etwa 700 das Kloster Echternach (Luxemburg). Einzelne seiner Missionsvorstöße gingen bis nach Dänemark und Thüringen. Da er sich auf die Hilfe des fränkischen Hochadels stützte, mußte er einen Rückschlag seiner Arbeit nach dem Tod Pippins des Mittleren (714) hinnehmen. 719 konnte er jedoch seine Missionsarbeit wieder aufnehmen, jetzt tatkräftig von Bonifatius unterstützt. Er starb am 7. November 739 in Echternach, wo sich auch seine Gebeine befinden. Zu erwähnen ist die „Springprozession“ in Echternach, die bis auf das 15. Jahrhundert zurückgeht.

Schrifttexte: Lesung: 1Kor 1,18-25; Evangelium: Mk 16,15-20

Wohl den Menschen, die Kraft finden in dir, wenn sie sich zur Wallfahrt rüsten. Ps 84,6

Gott, du Heil aller Menschen, du hast den heiligen Bischof Willibrord gesandt, vielen Völkern die Frohe Botschaft zu verkünden (und unsere Väter im Glauben zu festigen). Höre auf seine Fürsprache und hilf, daß auch wir deine Güte in Wort und Tat bezeugen, damit deine Kirche erstarke und wachse. Darum bitten wir durch Jesus Christus.