Hl. Josaphat

Gedenktag am 12. November

Josaphat, 1580 in Weißrußland von orthodoxen Eltern geboren, schloss sich in Wilna der ruthenisch- unierten Kirche an. Er wurde er Mönch, Archimandrit in Wilna, dann Erzbischof von Polozk. Josaphat war aufs „tiefste überzeugt, daß nur die katholische Kirche in Verbindung mit dem Römischen Stuhl der wahre Weg zu Gott ist“ (A. M. Mitnacht). Oft wurde er als „Seelenräuber“ bezeichnet, weil er sehr viele Gläubige zur Einheit mit Rom geführt hatte. Bei einer Visitationsreise wurde er von Unionsgegnern in Witebsk 1623 erschlagen.

Schrifttexte: Lesung: Eph 4,1–7.11–13; Evangelium: Joh 17,20–26

Vor allem hatte er, von einer inneren Eingebung bewegt, erkannt, dass er zur Wiederherstellung der Einheit dadurch sehr viel beitragen konnte, dass er den ostslawischen Ritus und das basilianische Mönchsleben in der Einheit mit der Gesamtkirche beibehält. Pius XI.

Gott, du Vater aller Gläubigen, von deinem Geist erfüllt, hat der Märtyrerbischof Josaphat für das ihm anvertraute Volk sein Leben dahingegeben. Auf seine Fürsprache gib auch uns den Geist der Liebe, damit wir bereit sind, unser Leben ganz für unsere Brüder einzusetzen. Darum bitten wir durch Jesus Christus.