Hl. Gertrud von Helfta

Gedenktag am 17. November

Gertrud von Helfta (1256 – 1302) wurde schon als Kind von ihren Eltern zur Erziehung in das Zisterzienserinnenkloster Helfta bei Eisleben gegeben. Dort lebte sie vierzig Jahre, bis zu ihrem Tod. Nach ihrer ersten Christusvision mit 25 Jahren folgten weitere, meistens traten sie während der Eucharistiefeier oder während des Stundengebetes auf. Gertrud begann ihre Offenbarungen und Meditationen aufzuschreiben: viele Anrufungen der Herz-Jesu-Litanei stammen von ihr. Sie gilt als die größte deutsche Mystikerin.

Schrifttexte: Lesung: Eph 3,14-19; Evangelium: Joh 15,1-8

"Als ich am Abend zum Gebet niederkniete, dachte ich plötzlich an die Worte des Evangeliums: „Wer mich liebt, der hält sich an mein Wort. Mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen.“ Da fühlte mein Herz, dass du angekommen und in mir gegenwärtig warst."
Gertrud von Helfta