Hl. Elisabeth

Gedenktag am 19. November

Die Landgräfin Elisabeth von Thüringen (1207 – 1231) ungarische Königstochter, kam bereits mit vier Jahren auf die Wartburg. Im Alter von 14 Jahren heiratete sie Ludwig von Thüringen und gebar ihm drei Kinder.

Beim Kreuzzug Friedrichs II. erlag Ludwig einer Seuche. Die gerade 20jährige Witwe verließ noch im selben Jahr Elisabeth freiwillig die Burg und fand in Marburg die ihr zusprechende Bleibe. Hier errichtete sie ein Hospital und wurde Pflegerin. Radikal arm wollte sie sein wie der hl. Franziskus. Sich für die Armen aufzehrend starb sie erst 24jährig in der Nacht zum 17. November 1231 in Marburg. Bereits 1235 wurde Elisabeth heiliggesprochen. Durch ihre radikale Nächstenliebe zu den Armen der Ärmsten wurde sie eine von der Christen aller Konfessionen geliebten und verehrten Heiligen.

Schrifttexte: Lesung: 1Joh 3,14-18; Evangelium: Lk 6,27-38

Seht, ich habe es immer gesagt, man muss die Menschen froh machen. – Wie kann ich eine goldene Krone tragen, wenn der Herr eine Dornenkrone trägt. Elisabeth von Thüringen

Gott, du Vater der Armen, du hast der heiligen Elisabeth ein waches Herz für die Armen gegeben, in denen sie Christus erkannte und verehrte. Auf ihre Fürsprache gib auch uns den Geist deiner Liebe und leite uns an zu helfen, wo Menschen in Not und Bedrängnis sind. Darum bitten wir durch Jesus Christus.