Hl. Albert der Große

Gedenktag am 15. November

Im hl. Albert begegnet uns ein unendlich weiter Geist, der das gesamte Wissen seiner Zeit umfaßte. 1193 bei Lauingen im Schwäbischen geboren, studierte er in Padua und trat dort in den neugegründeten Predigerorden der Dominikaner ein. Er lehrte an zahlreichen Schulen seines Ordens, so auch in Paris und Köln, wo sein berühmtester Schüler Thomas von Aquin war. Als 60jähriger wurde er Provinzial der deutschen Ordensprovinz. Schließlich wird er Bischof von Regensburg. Er wurde Kreuzzugsprediger, wieder Professor und schließlich Konzilsvater in Lyon. Albert beschritt in der Philosophie und Theologie neue Wege, indem er das Gedankengebäude des Aristoteles für die Theologie fruchtbar machte. Die Weltsicht des Abendlandes steht bis heute auf diesem Fundament. Mit 87 Jahren starb er in Köln.

Schrifttexte: Lesung: Sir 15,1-6; Evangelium: Mt 13,47-52

Der Mensch, der Gott ‚Vater’ nennt, muss ihn darin nachahmen, dass er die Wahrheit erkennt und liebt wie Gott. Albert der Große

Zwei seiner Grundeinsichten sind für uns heute aktueller denn je: „Das Wissen um die Grenzen des Menschen, um sein Eingebundensein in die ganze Schöpfung und das Verantwortungsbewußtsein für die Welt und ihre Kreaturen, die Gott unendlich lieb hat“ (Christian Feldmann).