Allerheiligen

Hochfest am 1. November

Die Anfänge von Allerheiligen gehen im Osten bis ins 4. Jahrhundert zurück. Im griechischen Kalender heißt der 1. Sonntag nach Pfingsten heute noch der „Sonntag der Heiligen“. Im Abendland gab es seit dem 7. Jahrhundert am 13. Mai ein Fest aller heiligen Märtyrer/innen als Gedenktag der Einweihung des römischen Pantheons zu Ehren der seligen Jungfrau Maria und aller heiligen Märtyrer/innen. Das Fest aller Heiligen - nicht nur der Märtyrer/innen - am 1. November kam im 8. Jahrhundert aus Irland und England auf den europäischen Kontinent und hat sich bald allgemein durchgesetzt. Inhaltlich kann man Allerheiligen „ein Erntedankfest für die Frucht des Pascha-Mysteriums nennen“ (Adolf Adam). Es ist das „herbstliche Osterfest“, an dem die Kirche das neue Leben in Gott feiert, in das die Heiligen gelangt sind und das allen Christen verheißen ist.