Gedenkgottesdienst zum 70. Todestag von Abt Adalbert von Neipperg OSB

Gedenkgottesdienst zum 70. Todestag von
Abt Adalbert von Neipperg OSB
1. Abt der Abtei Neuburg 1929–1934
Märtyrer der Nächstenliebe

Sonntag, 23.12.2018 um 10:00 Uhr
Abteikirche Stift Neuburg

* 31. März 1890 Meran, Südtirol
† 23. Dez. 1948 Lager Werschetz [Vršac], Serbien

Adalbert Graf von Neipperg, Taufname Karl, wurde am 31. März 1890 in Meran, Südtirol, als fünftes von sechs Kindern geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend auf Schloss Schwaigern bei Heilbronn. Am 7. April 1911 trat er in die Erzabtei Beuron ein und wurde am 10. August 1920 zum Priester geweiht. Am 9. Mai 1929 wurde er als erster Abt des 1926 von Beuron erworbenen Klosters Neuburg am Neckar eingesetzt und am 16. Juni 1929 geweiht.

Neippergs intensive Jugendpastoral und Vortragstätigkeit führte zu häufiger Abwesenheit vom Kloster. Personelle und finanzielle Schwierigkeiten in der Abtei führten im Januar 1934 zu seiner Resignation.

1945 geriet Adalbert von Neipperg als Sanitäter in Kriegsgefangenschaft. Obwohl man ihm wegen seines Schweizer Passes mehrfach angeboten hatte, zu gehen, blieb er bei den über 1000 zum Teil verwundeten Soldaten des Lagers Werschetz/Vršac in Serbien, wo er am 23. Dezember 1948 zu Tode gefoltert wurde.

1989 wurden seine sterblichen Überreste von Vršac nach Neuburg überführt und 1990 in der Seitenkapelle der Abteikirche beigesetzt.

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